Петя Русева

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15.10.2017 – 11:15 Uhr / 2. KAMMERKONZERT: FUGATA / Kleines Haus / Staatstheater Oldenburg

Von eher galt die Fuge als die Königsdisziplin des kontrapunktischen Satzes und durchzieht die Kunstmusik bis heute. Welche Vielfalt an Werken aus ihrer strengen Technik entstehen können, zeigt das zweite Kammerkonzert der Saison. Als ältestes Werk erklingt eine Fuge des am Übergang von der Spätrenaissance zum Frühbarock wirkenden italienischen Komponisten Girolamo Frescobaldi, die in einer Bearbeitung für Streichquartett und Bandoneon ertönen wird. Diese Klangfarbe schlägt den Bogen zu einem der modernsten Komponisten des Konzertes, Astor Piazzolla, der die alte Satztechnik mit den Klängen des Tango Nuevo in Einklang bringt und möglicherweise Joaquín Alem, der selbst als Bandoneon-Spieler im Konzert mitwirkt, wichtige Impulse gab. Zwischen diesen zeitlichen Polen entstanden die übrigen Werke des Konzertes:

Stücke aus Bachs ‚Kunst der Fuge‘, die den folgenden Komponisten-Generationen zum wichtigen Leitbild wurde; Auszüge aus den Fugen für Streichquartett, des gerade einmal zwölfjährigen Mendelssohn, Sibelius’ Hommage an seinen Lehrer Martin Wegelius sowie ein Werk aus dunkelsten Zeiten: Hans Krásas ‚Passacaglia und Fuge für Streichtrio‘, die dieser im Jahre seines Todes für die Konzerte seiner Mithäftlinge im Lager Theresienstadt schrieb.

 

Girolamo Frescobaldi (1583—1643): Fugue II, Arr. für Bandoneon und Streichquartett
Johann Sebastian Bach (1685—1750): Die Kunst der Fuge BWV 1080 für Streichquartett
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809—1947): 12 Fugen für Streichquartett
Jean Sibelius (1865—1957): Fuge für Martin Wegelius für Streichquartett
Hans Krása (1899—1944): Passacaglia und Fuge für Streichtrio
Joaquín Alem (*1975): Introducción y Contemplar
Astor Piazzolla (1921—1992): Contrabajisimo, Fugata, Muerte del Ángel

 

Marijke Tjoelker — Violine                                                                                          Rolf Seeber — Violine
Petia Rousseva — Viola                                                                                                Juliane Asche — Violoncello                                                                                          Niklas Heide — Kontrabass                                                                                          Joaquín Alem — Bandoneon                                                                                    Akiko Nozue — Klavier

02.10.2015 / ANTIGONE – DAS BEGRÄBNIS VON THEBEN / Premiere / Staatstheater Oldenburg

Seamus Heaney nach Sophokles
Deutsch von Arne Muus und Gerd Heinz
Ab 13 Jahren

„Die Inszenierung trifft den Nerv der jungen Zuschauer. Sie sind von der energiegeladenen Umsetzung des Sophokles-Stoffes mit Schauspiel, Tanz und Musik begeistert. (…) Spielerisch entwickelt sich die Tragödie auf der Bühne mit großer Dramatik. Von der ersten Minute nistet sich das Drama auch akustisch tief ein” (Nordwest Zeitung)

Ein furchtbarer Bürgerkrieg, der bis vor kurzem in Theben wütete, ist beendet. Die verfeindeten Brüder, Eteokles und Polyneikos, haben sich gegenseitig umgebracht: Der eine ist als Held der Stadt gefallen, der andere als Feind und Terrorist schmählich verreckt. So die Situation, die als „Wahrheit“ von der Staatsgewalt verkündet wird. Die weitere Vorgehensweise erscheint dadurch „alternativlos“. Die Leiche des Terroristen Polyneikos soll den Vögeln zum Fraß vorgeworfen werden, wie es das Gesetz will. Im pragmatischen Ton des Politikers, dem alles fremd bleibt, was über die diesseitige Ordnung der Dinge hinausgeht, verkündet der neue Herrscher Kreon: Jetzt ist „Zusammenhalt nötig“, denn „die Sicherheit unsres Staates hängt davon ab“. Gegen diese Vorgehensweise wehrt sich Antigone. Sie stellt die Liebe zu ihrem Bruder über das herrschende Recht und bestattet diesen trotz des Verbotes. Antigone handelt nach ihrem subjektiven, Kreon nach seinem politischen Gewissen für das Wohl der Gemeinschaft. Zwei verständliche Ziele, doch wie lassen sie sich vereinbaren?
Sophokles schrieb seine ,Antigone‘ im Jahre 442 v. Chr. und bis in die heutige Zeit beleuchtet das Stück unlösbare und zeitlose Konflikte menschlichen Zusammenlebens. Es stehen sich gegenüber: Mann und Frau, Alt und Jung, Gesellschaft und Individuum, Lebende und Tote, Götter und Sterbliche. Die Hitzköpfigkeit der Protagonistin und die Unfähigkeit sich selbst zu erkennen, führen unweigerlich in die Tragödie.
In der Inszenierung von Sara Ostertag wirken nicht nur Schauspieler und Musiker des Oldenburgisches Staatstheaters mit, sondern auch junge Menschen aus Oldenburg. Der holländische Komponist Jesse Broekman fühlt sich in vielen Musikstilen zu Hause, komponiert ebenso zeitgenössische wie elektronische Musik oder Pop.

BESETZUNG
Regie: Sara Ostertag
Bühne und Kostüme: Birgit Kellner
Musik: Jesse Broekman
Dramaturgie: Matthias Grön
Theaterpädagogik: Sandra Rasch
Antigone: Magdalena Höfner
Ismene, Thiresias: Diana Ebert
Kreon: Thomas Lichtenstein
Wache, Haimon: Rajko Geith
Chor: Cilia Darsow, Ronja Denkena, Paris Deuter, Lukas Ganem, Max Johannsen, Ricarda Lake, David Müllenmeister, Andreas Oldenburger
Bratsche: Petia Rousseva
Schlagwerk: Henning Ahlrichs

03.05.2015 – 11:15 Uhr / 5. KAMMERKONZERT / Kleines Haus / Staatstheater Oldenburg

Phantasie zur Matinée
Benjamin Britten (1913 — 1976) Phantasy Quartet op. 2 für Oboe und Streichtrio
Ludwig van Beethoven (1770 — 1827) Streichtrio op. 9, Nr. 3 c-moll
Franz Schubert (1797 — 1828) Streichtrio B-Dur, D 581
Krzysztof Penderecki (* 1933) Streichtrio
Marco Nola (* 1971) Sextett (Uraufführung) für Oboe / Englischhorn,
Horn, drei Violen und Violoncello

Rolf Seeber — Violine
Petia Rousseva, Jessica Syfuß, Imke Albert — Viola
Juliane Asche — Violoncello
Jan Bergström — Oboe / Englischhorn
Joaquim Palet — Horn
http://staatstheater.de/programm/konzerte/kammerkonzerte.html

02.10.2014 – 20:00 Uhr / Konzert – Musik aus Argentinien / Bremen

Bremen, Donnerstag, 02.10.2014 – 20:00 Uhr

Cappella della Musica, Osterdeich 70a, 28205 Bremen

Joaquín Alem (Bandoneon & Komposition) – Buenos Aires
Petia Rousseva (Bratsche)

Petia Rousseva (Bratsche) und Joaquín Alem (Bandoneon) werden mit Kompositionen von Joaquín Alem konzertieren. Die Bulgarin ist langjähriges Mitglied des Oldenburgischen Staatsorchesters, der Argentinier arbeitet seit 1999 als Professor für Komposition in Buenos Aires. Zusammen bilden die beiden ein Duo, das pure Lebensfreude auf die Bühne bringt. Ein Duo wie ein ganzes Orchester!

DER FUCHS, DER DEN VERSTAND VERLOR (UA) – Staatstheater Oldenburg

von Jesse Broekman
Kindermusiktheater nach dem Bilderbuch von Martin Baltscheit (2010)
ab 7 Jahren

»Der Niederländer Jesse Broekman hat die Kinderoper nach dem Bilderbuch von Martin Baltscheit komponiert. Vom ersten Ton an ist sie ein bezaubenders Klangerlebnis aus Oper, Musical, Konzert und Schauspiel.« (Nordwest Zeitung)

Früher war der Fuchs ein Held. Er sah großartig aus, war schneller als jeder Hund und wusste einfach alles. Jede Woche durften die jungen Füchse zu ihm kommen. Dann kochte der Fuchs für sie und verriet ihnen seine besten Tricks. Wie man den Geißen Fallen stellt, den Hasen eine Grube gräbt oder aus Hühnern Braten macht. So lebte der Fuchs lange und wurde alt und auch ein bisschen vergesslich. Zuerst sind es Geburtstage, die er sich nicht merken kann, dann verirrt er sich auf dem Weg nach Hause. Oder er geht aus dem Haus und weiß plötzlich nicht mehr, was er eigentlich tun wollte. Er geht stundenlang baden und vergisst sogar, dass er Hunger hat. Die Gänse und Hühner machen sich schon lustig über den Fuchs, und auch die Hunde des Jägers merken bald, was los ist…
Der holländische Komponist Jesse Broekman wird nach der Bilderbuchvorlage von Martin Baltscheit eine Klangwelt in der Exerzierhalle erschaffen, in der junge und alte Zuschauer die sich verändernde Wahrnehmung des Fuchses nachempfinden können. Musikalisch fühlt sich Jesse Broekman in vielen Stilen zuhause. Er studierte zunächst Philosophie in Amsterdam, Komposition und Musiktechnologie in Utrecht und schließt zurzeit einen Masterstudiengang Komposition bei Marco Stroppa in Stuttgart ab.
Regie führt Sara Ostertag, die auch schon das bilderstarke Musiktheaterstück Sturmkind und Das doppelte Lottchen in Oldenburg inszenierte.

BESETZUNG
Musikalische Leitung: Paul-Johannes Kirschner
Inszenierung: Sara Ostertag
Ausstattung: Birgit Kellner, Nanna Neudeck
Dramaturgie: Lars Gebhardt, Matthias Grön
Theaterpädagogik: Hanna Puka

Alter Fuchs: Hartmut Schories
Junger Fuchs: Benjamin Boresch
Junger Fuchs: Richard Klein

Klarinetten: Carola Schaal
Akkordeon: Lothar Schneider
Schlagzeug: Andreas Heuwagen
Bratsche: Petia Rousseva

VORSTELLUNGEN
Mai: Mi 28., Do 29.
Juni: Mo 2., Di 3., Mi 4., Do 5., Fr 6., So 8., Do 12., Fr 13., So 15. (zum letzten Mal)

Exerzierhalle
Staatstheater Oldenburg

LA SCALA DE SAN TELMO – BUENOS AIRES

Abril – Música popular

Sábado 12 a las 23.00
“Sangra Arcoiris Conjunto”
Presenta su primer CD “Sangra Arcoiris Conjunto”
Manuel Quiroga (violín), Leonardo Pérez (violín), Quique Ferrari (contrabajo) y
Joaquín Alem (bandoneón y composición)
Sus integrantes tienen una vasta experiencia nacional e internacional: Oldenburgisches Staatstheater de Alemania, Jazz Cotton Club de Japón, La Orquesta Estable del Teatro Colón, La Sínfonica Nacional, etc.
Composiciones originales escritas especialmente para la formación.
Artistas invitados:
Andrés Beeuwsaert (piano), integrante de “Aca Seca Trío” y
Petia Rousseva (viola), solista e integrante de diversas orquestas en Alemania y Bulgaria
Bono contribución: $ 60

KAMMERKONZERT

AMERICANA

Charles Ives: Streichquartett Nr. 1 From the Salvation Army
Philip Glass: Streichquartett Nr. 3 Mishima
George Gershwin: Lullaby
Heitor Villa-Lobos: Streichquartett Nr. 5
Joaquín Alem: “Quinteto” para 2 violines, viola, violoncello y bandoneón (UA)
Astor Piazzolla: Four, for Tango

Ganz unterschiedliche Streichermusik aus »Übersee« kommt im 3. Kammerkonzert der Spielzeit im Kleinen Haus zu Gehör. Während mit Musik von Charles Ives, George Gershwin und Philipp Glass’ Filmmusikbearbeitung Mishima für Streichquartett Nordamerika stark vertreten ist, repräsentieren Werke von Heitor Villa-Lobos und Astor Piazzolla die lateinamerikanische Seite des Kontinents. Der junge argentinische Bandoneonist und Komponist Joaquín Alem hat zusätzlich eine Komposition für Streichquartett und Bandoneon komponiert und wird sie gemeinsam mit Rolf Seeber (Violine), Seo Wan Choi (Violine), Petia Rousseva (Viola) und Juliane Asche (Violoncello) uraufführen.

Es spielen: Rolf Seeber (Violine), Seo Wan Choi (Violine), Petia Rousseva (Viola), Juliane Asche (Violoncello), Joaquín Alem (Bandoneon)

16. Februar 2014, Kleines Haus

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Galeria Lunar Hannover

Freitag, 08.11.13, 20:00 Uhr: “Musik aus Argentinien” – mit Petia Rousseva (Viola) und Joaquín Alem (Bandonèon)

 

Pressefoto 1 Petia Rousseva Joaquin Alem webAn diesem Abend sind der Bandonèonist Joaquín Alem aus Buenos Aires und die Bratschistin Petia Rousseva aus Sofia in der GALERIA LUNAR, Kötnerholzweg 51 in Hannover-Linden zu Gast und werden dem Publikum feinste Tangokompositionen zu Gehör bringen. Es handelt sich dabei vor allem um Eigenkompositionen von Joaquín Alem, die zum Teil verträumt klingen aber auch bisweilen eine klare tänzerische Stilistik aufweisen und sich den verschiedensten Epochen der Geschichte des Tangos widmen. Die brasilianische Musikerlegende Egberto Gismonti zum Beispiel ließ sich nach einem Konzert des Argentiniers sogar zu der Bemerkung hinreißen:“Ich hatte den Eindruck vor einem Musiker zu stehen, der von jener Melancholie erfüllt ist, die ein argentinischer Musiker nur haben kann. Bitte verstehen Sie dies als Lob und Würdigung der musikalischen Tiefe und der Größe seiner Seele…“. Petia Rousseva (Viola)(Sofia/Bulgarien) erhielt ihre Musikalische Ausbildung in ihrem Heimatland sowie in Deutschland. Sie verfügt nicht nur über umfangreiche Erfahrung als Orchestermusikerin – seit 2004 ist sie Mitglied im Oldenburger Staatsorchester- sondern auch als Kammermusikerin und Solistin. Sie konzertiert regelmäßig in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen. Joaquín Alem (Bandonéon) (Buenos Aires/Argentinien) ist seit 1999 Professor am “Conservatorio Ernesto Mogavero, Provincia de Buenos Aires” und ist in Argentinien bekannt,als einer der kreativsten und originellsten Musiker einer neuen Generation von Tangokomponisten und Bandoneonisten aus Buenos Aires. Seine Kompositionen werden von führenden Musikern in Argentinien und Lateinamerika sehr geschätzt.